Rechenzentren

Gute Luftqualität ist ein entscheidender Faktor für die Betriebssicherung in Rechenzentren

Die Luftqualität in Rechenzentren ist heute wichtiger denn je. Rechenzentren haben einzigartige Anforderungen und strenge Vorschriften im Vergleich zu typischen Gewerbeflächen. Partikel- und korrosive gasförmige Verunreinigungen sind zu einem ernsthaften Problem für Rechenzentren und Serverräume geworden. In einigen Fällen hat die Korrosion von elektronischen Bauteilen zu katastrophalen Ausfällen von Geräten aufgrund von Umgebungsbedingungen wie niedrigen Konzentrationen an korrosiven Gasen geführt. Diese Verunreinigungen dringen in vielfältiger Weise in Rechenzentren ein, einschließlich aus Außenbelüftungsanlagen, angrenzenden Innenbereichen und durch Einzelpersonen, die in der Anlage oder kritischen Bereichen ein- und ausgehen.

 

Schwefelhaltige Gase wie Schwefeldioxid (SO2) und Schwefelwasserstoff (H2S) sind die gängigsten Gase, die Korrosion von elektronischen Geräten verursachen.. Einmal in eine Rechenzentrums- oder Serverraumumgebung eingedrungen, führen diese gasförmigen Verunreinigungen zu einer Verschlechterung der Kupferoberflächen und des Silberlots, die auf Computerplatinen verwendet werden, was zu intermittierenden und harten Ausfällen führt. Diese Formen der Korrosion können zu einem Ausfall führen, indem sie entweder den Stromfluss behindern oder unbeabsichtigte Schaltungspfade bilden. Die Beseitigung von korrosiven Verunreinigungen ist daher für die Aufrechterhaltung der Zuverlässigkeit der Rechenzentrumsausrüstung unerlässlich.

Ausfälle durch Partikel- und Schadstoffstaub werden grundsätzlich klassifiziert als:

  • Mechanische Einflüsse, einschl. Behinderung des Luftstroms zur Kühlung, Beeinträchtigungen von beweglichen oder optischen Teilen sowie die Verformung von Oberflächen
  • Chemische Einflüsse, einschl. Korrosion von elektrischen Komponenten, die durch Staub aus schwefel- und chlorhaltigen Salzen ausgelöst werden
  • Zu elektrischen Auswirkungen zählen Widerstandsänderungen und der Kurzschluss elektrischer Schaltkreise.

 

Bei Rechenzentren mit luftseitigen Economisern empfiehlt sich die ergänzende Echtzeit-Überwachung, wie z. B.  SAAFShield® -Technologie , um eine schnelle Reaktion auf Ereignisse im Außenbereich zu ermöglichen, wodurch korrosive Gase in Rechenzentren eindringen können. Die Echtzeitüberwachung wird auch in Rechenzentren mit Luftreinigungsanlagen durch Gasphasen-Filtration empfohlen, um die Effizienz der Filter zu verfolgen. 

Für Rechenzentren mit oder ohne luftseitige Economiser, die nicht von ISA-71.04  Schweregrad G1 für Kupfer- und Silberkorrosion erfasst werden, wird die Beseitigung durch Gasphasenfiltration empfohlen. An Lufteinlässen, die mit Partikel- und Gasphasenfiltern ausgerüstet sind, können Gebläse verwendet werden, um das Rechenzentrum mit sauberer Luft zu füllen und unter Druck zu setzen und so zu verhindern, dass verunreinigte Außenluft in das Rechenzentrum eindringt. Die Luft im Rechenzentrum kann durch Gasphasenfilter rezirkuliert werden, um Schadstoffe zu entfernen, die innerhalb des Rechenzentrums erzeugt werden. 

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