Gasphasenlösungen für Helikopterabgase bei einem medizinischen Zentrum

  • Modernes medizinisches Zentrum im südlichen Kalifornien mit einem Wert von 1,02 Milliarden USD
  • Neubau mit über 600 Betten im Herbst 2008 eröffnet
  • Lufteinlässe auf dem Dach in der Nähe des Notfallhubschrauberlandeplatzes

 

Im Herbst 2008 eröffnete eines der geschäftigsten öffentlichen Krankenhäuser im Westen der USA einen neuen Komplex für ein medizinisches Zentrum. Kurz nach der Eröffnung begannen die Mitarbeiter sich über die schlechte Raumluftqualität zu beklagen. Abgase des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach lösten Feueralarme aus und verbreiteten im gesamten Krankenhaus unangenehme Gerüche.

Die Lufteinlässe für die Außenluft der Lüftungsanlagen (AHUs) des medizinischen Zentrums liegen in unmittelbarer Nähe zum Hubschrauberlandeplatz. Die Lufteinlassschächte versorgen den Diagnose- und Behandlungsflügel des medizinischen Zentrums mit Luft, darin befinden sich die Notfall-OPs und Operationssäle. Es war zwar ein Standard-Gasphasenfiltrationssystem vorhanden, um unangenehm riechende chemische Verunreinigungen wie Helikopterabgase zu entfernen, dieses konnte aber keinen ausreichenden Schutz für die Mitarbeiter und Patienten der Einrichtung gewährleisten.

Nach mehreren Monaten Zusammenarbeit mit dem Filterhersteller an der Lösung des Problems beim Filtrationssystem, entschied sich das medizinische Zentrum dazu, den Hubschrauberlandeplatz Anfang 2009 stillzulegen. Nach einigen Wochen belegte das zuständige Amt für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (DOSH) des Staates das medizinische Zentrum mit einer Geldstrafe, nachdem die Beschwerden der Mitarbeiter über eine schlechte Raumluftqualität bestätigt wurden. Das Problem wurde so bekannt, dass eine lokale Zeitung dieses Problem aufgriff und solange berichtete, bis der Hubschrauberlandeplatz wiedereröffnet wurde.

AAF International  wurde kontaktiert, um eine Bewertung der betroffenen AHUs auf dem Dach vor Ort durchzuführen und eine umsetzbare Lösung für das medizinische Zentrum zu finden.

Unsere Fachleute erkannten sehr schnell, dass ein minderwertiges Produkt zur Gasphasenfiltration eingesetzt wurde und empfahlen den Einsatz einer angemessen dimensionierten Kassette, um die von AAF International eigentumsrechtlich geschützten SAAFBlend GP-Medien zu verwenden. Dieses Projekt befasste sich mit der Auswahl einer einzigartigen Größe für Metallkassetten, die erfolgreich von AAF International bereitgestellt wurden, um das unzureichende System zu ersetzen.

Die Kassetten wurden mit den SAAFBlend GP-Medien gefüllt. Die Medien bestehen aus einer Mischung aus Aktivkohle und einem eigentumsrechtlich geschützten Oxidationsmittel, die zusammen eine höchst effektive Filtrationslösung für gasförmige Verunreinigungen aus Helikopterabgasen darstellen.

Das medizinische Zentrum zog einen Umweltberater eines Drittanbieters hinzu, der die Überwachung und Stichprobenanalyse auf gasförmige Verunreinigungen von Helikopterabgasen übernahm. Die Verunreinigungen, die bei einer Helikopterlandung auftreten, bestehen aus Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffdioxid (NO2) und flüchtigen organischen Verbindungen (zusammengerechnet und speziiert).

Das medizinische Zentrum schaute sich die Prüfungsergebnisse an und kam zu dem Schluss, dass unsere SAAF-Kassetten mit den SAAFBlend GP-Medien eine herausragende Leistung erbrachten. Das Ergebnis war, dass das medizinische Zentrum sich dazu entschloss die SAAF-Gasphasen-Filtrationssysteme bei allen 17 AHUs, deren Außenlufteinlässe in der Nähe des Hubschrauberlandeplatzes liegen, einzusetzen.

Das Gasphasen-Filtrationssystem von AAF International wurde im Juli 2009 installiert und der Hubschrauberlandeplatz konnte wieder freigegeben werden. Seitdem wurde er nicht wieder stillgelegt. AAF International versorgt das medizinische Zentrum weiterhin mit Austauschprodukten für die Filtration und unterstützt es mit Analysedienstleistungen zur Medienlebenszeit, um die beste Einschätzung zu erhalten, zu welchem Zeitpunkt die Medien ausgetauscht werden müssen, damit sichergestellt wird, dass das Krankenhaus eine sichere und geruchsneutrale Innenraumumgebung bereitstellen kann.

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